8-Tage Kernprogramm

Selbst
eine zeitlich stark begrenzte Reise kann das große Erlebnis von Land
und Bibel bringen.
1. TAG
Ankunft in Tel Aviv
2. TAG
Wir beginnen den Tag mit einer eingehenden
Besichtigung von
Cäsarea
Maritima,
dem römischen Brückenkopf im Osten,
der darauf das Sprungbrett des Christentums zum Westen wurde. Dann
fahren wir auf den
Karmel-Berg,
auf dem Elija die Baalspriester konfrontierte. Weiter zum Tell
Megiddo,
hebräisch
har megiddo,
welchem Armageddon seinen Namen verdankt. Wir überblicken
das Jesreeltal
und fahren bis Nazaret,
wo wir Teile des damaligen Dorfes besuchen und den Blick auf den
Berg Tabor
genießen können. In Kana
gedenken wir Jesu Verwandlung des Wassers zu Wein. Wir
beenden den Tag auf der Arbelklippe mit dem Panorama
des Sees Gennesaret und Blick auf die wichtigsten Stätten des
Wirkens Jesu.

3. TAG
Fahrt nach
Kafarnaum
zum Besuch der Synagoge und des Hauses, welches schon die frühen
Christen als das Petrus Haus bezeichneten. Nicht weit entfernt
liegt Tabgha (kurz für
Heptagon "sieben Quellen"). In der Kirche der Brotvermehrung
betrachten wir die Vogelmosaike und steigen dann auf den
Berg der Seligpreisungen,
um die Lehre Jesu zu hören. Fahrt auf einer uralten Handelstrasse,
an Hazor
vorbei, bis Dan.
Nach etwas Wanderung in diesem Jordan-Quellgebiet, kommen wir
zu der Kulthöhe an der Jeroboam, Sohn des Nebats,
ein
Goldenes Kalb errichtete. In kurzer Fahrt erreichen wir
Cäsarea
Philippi (Banias), wo Petrus Jesu Frage beantwortete: "Ihr
aber, für wen haltet Ihr mich?" Es geht weiter über die Golanhöhen,
am Berg Hermon vorbei, mit einem Blick Richtung Damaskus. Der Tag
endet mit einer Bootfahrt auf dem See Gennesaret.
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4.
TAG Wir
fahren zum
Tell
Bet Shean,
hören die Geschichte von Sauls Untergang und
besichtigen die Ruinen der römischen Stadt
Skythopolis.
Fahrt durch das
Dotantal, wo Josefs Brüder ihn einst in den Brunnen warfen.
An Ahabs Hauptstadt Samaria vorbei, kommen wir nach
Nablus (Sichem) und
besichtigen den Tell der uralten Stadt an der Josua den Bund
erneuerte. Am
Jakobsbrunnen
gedenken wir Jesu Unterhaltung mit der samaritischen Frau.
Fahrt durch das schöne Bidantal und hinab zum Jordantal durch
Wadi Fariah, der Pass durch den Jakob (und davor
wahrscheinlich sein Grossvater) in das versprochene Land zog.
In Jericho
besichtigen wir den Hügel dieser wahrscheinlich ältesten Stadt
der Welt und schauen auf den traditionellen Berg der
Versuchung (Mt 4). Bei der Auffahrt nach Jerusalem durch das
Wadi Qelt halten wir für einen Blick auf das Georgskloster und
fahren dann auf den Skopusberg für das grandiose Panorama
Jerusalems. |
5. Tag
Wir beginnen den Tag auf dem
ölberg.
Die Stadt Jerusalem
liegt in ihrer vollen Pracht vor uns und ermöglicht eine
Erstorientierung. Beim Abstieg über den Hosannaweg besuchen wir
Dominus Flevit (Der Herr
weint) und schauen auf das Goldene Tor. Der Weg führt weiter bis
Getsemani,
wo wir uns Zeit
lassen um die Evangelien zu meditieren. Fahrt zum Zionsberg, zum
Gelände der Kirche
St
Peter zum Hahnenschrei (Gallicantu).
Von hier haben wir den besten Blick vom Westen auf das ursprüngliche
Jerusalem. (Die Assumtionistenväter vermuten hier das Haus in dem
der Hohepriester Kajaphas Jesus verhörte). Wir fahren südwärts zur
Besichtigung der
Teiche
Salomos,
die Jerusalem fast 2000
Jahre lang mit Wasser versorgten. Ohne am Kloster Hortus Conclusus
("Der verschlossene Garten") in Artas zu halten, fahren wir zu den
Hirtenfeldern.
Abschließend besuchen wir Betlehem und gehen durch
seine Märkte und Gassen bis zur
Geburtskirche.
6. Tag
(vorausgesetzt es ist Sonntag) Der Morgen ist frei für einen
Gottesdienst;
oder wir können Jerusalem auf eigne
Faust erkunden. Am frühen Nachmittag fahren wir durch die
Judäische Wüste nach Qumran
und blicken auf Höhle No. 4,
welche die größte Anzahl von Tote-Meer-Rollen enthielt. Weiterfahrt
südwärts nach Masada
und Auffahrt mit der Gondelbahn. Wir besichtigen Herodes
Wüstenbunker, der dann zur letzten Festung des jüdischen Aufstandes
gegen Rom wurde (66-73 A.D.). Gegen Ende des Tages schwimmen, oder
vielmehr schweben wir auf dem
Toten Meer
und kehren dann nach Jerusalem zurück.
7. Tag
Besuch der
Westmauer
(Klagemauer),
der heiligsten Stätte des Judentums, wo heute Bar Mitzwafeiern
stattfinden.. Von dort gehen wir hinauf zum
Felsendom und zur El-Aqsa-Moschee,
der drittheiligsten Stätte des Islams, welche sich auf dem
traditionellen Tempelplatz
befindet. Der Gang entlang der
Via
Dolorosa (Leidensweg) bringt uns zur
Grabeskirche.
Fahrt zum
Schrein des
Buches, in dem die
Tote-Meer-Rollen aufbewahrt werden. In der Nähe
finden wir das
Freiluft-Großmodell
Jerusalems (Masstab 1:50). Es
zeigt die Stadt wie sie kurz vor dem jüdischen Aufstand, 36 Jahre
nach Jesu Passion, aussah.
8. TAG
Abflug von Tel Aviv
Übersetzung aus dem Englischen:
Michael Noam
Lektorin: Ulrike Platzhoff

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