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Grundfesten des Glaubens: Heiliges Land und Rom

 

In diesem Programm ist ausreichend Zeit für Gottesdienste an den Heiligen Stätten vorgesehen.

 

1. TAG   Ankunft

 

2. TAG Von der Scharonebene bis Tiberias:  Wir beginnen den Tag in Cäsarea maritima, dem römischen Brückenkopf im Osten, der durch die Taufe des Kornelius das Sprungbrett des Christentums zum Westen wurde (Apg 10). In Mukhraka auf dem Karmel-Berg besuchen wir das Karmeliter Kloster. Fahrt nach Nazaret zum Besuch der Verkündigungskirche. Dort kann vorab ein Termin für eine Heilige Messe angemeldet werden. Wir besuchen auch den Marienbrunnen, die Hauptquelle des damaligen Dorfes. Fahrt nach Kana. Das Johannesevangelium berichtet, Jesus habe dort sein erstes Zeichen getan.

 

3. TAG Galiläa:  Bootsfahrt  nach  Kafarnaum, Besuch der Brotvermehrungskirche in Tabgha und hinauf zum Berg der Seligpreisungen. An all diesen Stätten besteht die Möglichkeit, (bei Vorab-Reservierung) eine Heilige Messe zu feiern. Anschließend fahren wir nach Obergaliläa bis Cäsarea Philippi (Banias).

 

4. TAG  Berg Tabor/Betlehem/Jerusalem: Fahrt auf die Spitze des Berges Tabor, den Christen  schon seit langen Zeiten  als den ,Hohen Berg' der Verklärung (Mt 17,1) bezeichnen. Fahrt südwärts nach Jericho, wo wir mit der Seilbahn auf den Berg der Versuchung fahren (Lk 4). Weiterfahrt auf den zentralen Bergrücken,  um Betlehem in andächtiger Ruhe zu besuchen (An allen diesen Stätten können wir uns für die Heilige Messe anmelden).

 

5. TAG. Jerusalem: Auf der Höhe des ölberges besuchen wir die Pater-Noster-Kirche, wo Jesus der Tradition nach seine Jünger das Vaterunser lehrte. Wir gehen zur nahe gelegenen Himmelsfahrts-kapelle (Apg 1,9), die heute als kleine Moschee dient. Der Abstieg über den Palmsonntagsweg bringt uns zur Kapelle Dominus Flevit und nach Getsemani. Dort feiern wir die Heilige Messe in der Kirche der Nationen oder beten im angrenzenden stillen Garten. Nach dem Mittagessen besuchen wir den Zionsberg mit dem Raum im Obergeschoss, welcher seit langem für den Ort des Abendmahles und des Pfingstereignisses gehalten wird. Wir gehen hinunter zur Kirche St Peter zum Hahnenschrei (Gallicantu), eine mögliche Stelle des Kaiphashauses, wo Petrus Jesus dreimal verleugnete. Wir beenden den Tag in der Neustadt Jerusalems und besuchen den Schrein des Buches, in dem die Tote-Meer-Rollen aufbewahrt werden, sowohl das Freiluft Grossmodell, das die Stadt Jerusalem zeigt, wie sie wohl im Jahre 66 A.D. aussah.

 

6. TAG  Jerusalem/Betanien/Totes Meer/Qumran: Nach einem Besuch der Westmauer (Klagemauer) gehen wir hinauf zum Felsendom und zur El-Aqsa-Moschee. Fahrt nach Betanien, der Heimatstadt von Martha und Maria,  Wir besuchen das Lazarusgrab und könnten die Heilige Messe in der Lazaruskirche feiern. Am Nachmittag fahren wir hinunter zum Toten Meer und besuchen Qumran, in dessen Höhlen die berühmten Schriftrollen gefunden wurden.

 

BILD: Pabst Johannes Paul legt ein Gebet in die Westmauer. (Mit freundlicher Genehmigung des Pressebüros der israelischen Regierung.)

 

7. TAG  Jerusalem Altstadt: Gleich nach dem Eintritt in die Altstadt durch das Stefanstor  kommen wir zur Annenkirche und zu den Betesdateichen (Joh 5). Nun gehen wir entlang der Via Dolorosa (Kreuzweg) bis zur Grabeskirche, in  der Christen Jesu Kreuzigung, Begräbnis und Auferstehung gedenken. Der Rest des Tages ist frei.

 

8. TAG Jerusalem/Rom: Wir fahren durch West-Jerusalem ins malerische En Karem, der Tradition gemäß der Geburtsort Johannes des Täufers. Wir fahren nun zum Flughafen und fliegen nach Rom. Dort geht die Fahrt über die Via Appia. Dabei gedenken wir der Reisen des Hl. Petrus und des Hl. Paulus in die Ewige Stadt.

 

10. TAG  Rom: Heilige Messe in der  Peterskirche und Besichtigung der Vatikanischen Museen, einschließlich der Sixtinischen Kapelle. Anschließend Besuch des Mamertinischen Kerker in dem viele christliche Martyrer starben, darunter wahrscheinlich auch St. Peter und St. Paulus.

 

11.  TAG Abflug: Doch können wir auch noch einige Tage in Italien verbringen um z. B. Assisi zu besuchen. Eine andere Möglichkeit wäre eine 4-Tage Verlängerung  um Medjugroje zu besuchen. In diesem kleinen Dorf in Bosnien-Herzogevina bezeugen Menschen seit 1981 Visionen und Botschaften der Gottesmutter Maria.

 

 

Übersetzung aus dem Englischen: Michael Noam

Lektorin: Ulrike Platzhoff